24.07.2016

„Weites ‪#‎Meer‬ – klares ‪#‎Wasser‬“

Morgen geht's los mit meiner #Sommertour „Weites #Meer – klares #Wasser“. Ich besuche diese Woche Institutionen, die sich dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung des Wassers verschrieben haben - zum Beispiel die Lighthouse-Foundation, die DLRG St. Peter-Ording und die Elb-Link Reederei GmbH. Wasser bedeutet Leben, Erholung und Spaß. Schön, dass wir im Echten Norden jede Menge davon haben

25.07.2016

Weites Meer, warme Sonne und spannende Gespräche

Weites Meer, warme Sonne und spannende Gespräche - so schön beginnt die Sommertour. Wer das Meer schwimmend erlebt hat und wer weiß, welches Leben darin sein kann, wird es beschützen wollen. Wir müssen es hinbekommen, dass etwa die Schlei statt ekligen Faulschlamm mehr Biodiversität und klareres Wasser bietet. Mein Ziel: Weniger Dünger und mehr badende Menschen im Wasser!

1. Station: lighthouse foundation

In Kiel Holtenau war ich bei der lighthouse foundation. Jens Ambsdorf erläuterte die weltweit agierende Stiftung. Aber auch in SH hat sie Projekte zur nachhaltigen Nutzung der Meere: So bringt sie durch die Badeanstalt Holtenau einen ganzen Stadtteil in's Wasser und unterhält ein Seminarhaus auf der Lotseninsel der Schlei.

2. Station: Führung durch das Ostsee-Info-Center.

Beim Keschern in Eckernförde mit den FÖJ'lerinnen des Ostsee-Info-Center.

Das Ostsee-Info-Center bringt Kindern und Jugendlichen die Artenvielfalt der Ostsee näher. Aber auch mit Fischern arbeitet es im Rahmen eines vom MELUR geförderten Projektes zusammen und sorgt hiermit für einen besseren Schutz der Schweinswale.

3. Station: Im Schlei-Info- und Erlebnis-Center e.V.

Das Schlei-Info- und Erlebniszentrum will die Wasserqualität der Schlei verbessern. Hierzu bedarf es immenser Anstrengungen der Landwirtschaft, aber wohl auch eines Pilotprojektes zur Entfernung von Faulschlamm.

 

 

 

An der Schlei mit Mitgliedern des grünen Ortsverband Schleswig!

 

 

 

 

Stefan Böhnke vom NDR fragte mich beim Sommerinterview u.a.nach zukünftigen Koalitionen (wir GRÜNE sind eine eigenständige Kraft im Land und kein Anhängsel) und meiner Meinung zu Monika (sie macht einen klasse Job). Am Donnerstag wird das Interview veröffentlich - ich bin gespannt :)

26.07.2016

In Nordfriesland unterwegs

Dunkle Wolken am Morgen und ein blauer Himmel am Nachmittag. Das Wetter meint es auch am zweiten Tag meiner Sommertour gut mir. Hier im Norden wissen wir: Meer und Strand bedeuten nicht nur Freizeit und Erholung, sondern auch Küsten- und Naturschutz. In St. Peter Ording kann man Natur und Freizeit nebeneinander erleben. Mein Ziel: Naturschutz und Tourismus miteinander vereinbaren.

1. Station: bei der DLRG

Die DLRG leistet einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung. In Nordfriesland bietet sie nicht nur Schwimmunterricht an, sondern leistet auch Sanitäts- und Rettungsdienste sowie Wasserrettung und Badeaufsicht. Ohne die engagierten Menschen im Ehrenamt wäre das nicht möglich. www.facebook.com/DLRG.ST.PETER.ORDING/

2. Station: Im Eidersperrwerk

Wahnsinn: In 50 Jahren ist das Eidersperrwerk nie außer Betrieb gewesen. Ich bewundere diese Konstruktion. Nur was passiert, wenn der Meeresspiegel steigt oder das Eidersperrwerk in 30 Jahren ausgedient hat?

3. Station: St. Peter-Ording

Der echte Norden!!

 

Für St. Peter Ording ist Tourismus die Lebensader und das Wattenmeer die Touristenattraktion. Naturschutz und Nutzung gehen hier Hand in Hand. Echt Klasse, wie Ökologie und Freizeitangebote miteinander vereinbart werden.

27.07.2016

Weiter Sommer in Schleswig-Holstein

Weiter Sommer in Schleswig-Holstein! Die Wasserläufe und das Meer sind wichtige Verkehrsverbindungen, aber sie sind noch mehr: Erholungsräume für Mensch und Natur, aber zum Teil auch riesige Vorfluter! Mit meinem Grünen Landtagskollegen Bernd Voß.

1. Station: Brunsbüttel

Endlich wird die Schleusenanlage in Brunsbüttel saniert! Aber auch für Unterhaltung und Betrieb muss der Bund weiter ausreichend Mittel bereit stellen. Und noch eins: über die Brunsbütteler Schleuse als Vorfluter wird ein Drittel der Landesfläche von Schleswig-Holstein entwässert! — mit Bernd Voß.

2. Station: mit der Elb-Link-Fähre von Brunsbüttel nach Cuxhaven – und wieder zurück

Die Grünen aus Cuxhaven begrüßen uns mit Fähnchen herzlich auf der Elbfähre!

 

 

 

 

Über die Elb-Link-Fähren von Brunsbüttel nach Cuxhaven werden Schleswig-Holstein und Niedersachsen verbunden! Eine Fährlinie im Aufwind, die als Alternative zum Elbtunnel noch bekannter werden muss! — mit Bernd Voß.

3. Station: Itzehoe

In Itzehoe besuche ich von Kalben die Stadtwerke Steinburg GmbH und spreche mit dem Geschäftsführer, Karl-Heinz Jacobs, über den Schutz von Trinkwasser und die Bedeutung von Wasserschutzgebieten. Heute begleitet mein Fraktionskollege Bernd Voß. Grüner Landtagsabgeordneter für Dithmarschen. 

28.07.2016

Grundwasser, Badespaß und Artenschutz

Der vierte Tag führt mich durch den Hamburger Rand! Grundwasser, Badespass und Artenschutz - Wasser in all seinen Facetten!

1. Station: Beim Wasserverband Krempermarsch

Die Wasserkostprobe beim Wasserverband Krempermarsch in Horst-Hahnenkamp hat mich überzeugt! Die Wasserqualität und Wasserversorgung werden hier ganz groß geschrieben. Und ein genossenschaftlicher Gedanke frei nach dem Motto von Bürgern für Bürger beim Wasserverband hat mich ebenfalls begeistert.

 

Damit auf für die Zukunft eine gute Wasserversorgung sichergestellt werden kann, nehme ich nach Kiel mit, dass das Beratungsangebot für die Landwirte weiter ausgebaut werden soll.

2. Station: das Arriba-Strandbad in Norderstedt

Ein gutes Beispiel dafür, wie attraktiv Wasserflächen und Bademöglichkeiten auch in solchen Gebieten Schleswig-Holstein, die nicht direkt an der Küste gelegen sind, sein können. Mit Kai-Jörg Evers, dem Geschäftsführer des Stadtparks Norderstedt, haben wir darüber sprechen, welche Bedeutung Wassererleben und Schwimm-Möglichkeiten gerade in städtischen Gegenden haben.

Wasserski, Betreuungsangebote für Kinder, kulinarischer Service, Naturerfahrungen, interkulturellen Austausch – das alles und viel viel mehr bietet das Arriba Erlebnisbad in Norderstedt. Jeder der sich für Natur, Erholung und Spaß begeistern kann, ist hier richtig. Das Gelände hat eine tolle Entwicklung nach der Landesgartenschau genommen!

3. Station: die Fischaufstiegsanlage bei Geesthacht

Der letzte Besuch für heute war die innovative Fischaufstiegsanlage von Vattenfall in Geesthacht. Diverse Fischarten von Lachs, dem von Aussterben bedrohten Aal oder Nordseeschnäpel durchqueren hier die längste Fischtreppe Europas. Und das beeindruckende ist, dass jeder Fisch beim Passieren der Anlage für ein Monitoring gezählt wird. Das bietet wichtige Infos für den Schutz der Fischarten.

 

Die althergebrachte Nutzung von Kohlegroßkraftwerken, wie etwa Moorburg, sorgt für immense Verschmutzungen und benötigt zudem noch zur Kühlung riesige Mengen an Wasser. Diese Umweltschäden auszugleichen ist schwer. Die größte Fischtreppe Europas zeigt, wie weit die Technik hierbei ist.

1. Station: Burgstaaken/Fehmarn

Während einer einstündigen Fahrt auf dem Kutter Tümmler gemeinsam mit dem Fischwirtschaftsmeister Gunnar Gerth-Hansen und Dr. Kim Cornelius Detloff (Leiter der Abteilung Meeresschutz beim NABU Berlin) unterwegs. Wir haben über das Projekt „Fishing for Litter“ gesprochen. Durch das Projekt wird es Fischern ermöglicht, als Beifang gefischten Müll kostenlos zu entsorgen.

2. Station: bei Schwochel in der Nähe von Ahrensbök

Gemeinsam mit Carsten Burggraf (Geschäftsführer der Lokalen Aktion Schwartau-Schwentine in der Trägerschaft des Wasser Otter Mensch e.V.) und Hanna Kirschnick-Schmidt (Geschäftsführerin des WBV Ostholstein und Vorsitzende des Wasser Otter Mensch e.V.) schaue ich mir eine Otterquerung (auch Otterberme genannt) an und spreche über die Situation des Fischotters in Schleswig-Holstein. Heute begleitet mich meine Fraktionskollegin Marlies Fritzen, Grüne Landtagsabgeordnete für den Kreis Ostholstein. :-)

Viel über Müll gelernt. Engagierte Fischer wie Gunnar Gerth-Hansen sammeln Müll in ihren Netzen und klären Touristen anschaulich auf.

3. Station: Müll-Sammelschiff Seekuh

Zum Schluss besuche ich heute das im Bau befindliche Müll-Sammelschiff Seekuh in der Werft der Lübeck Yacht Trave Schiff GmbH. Das vom Verein One-Earth-One-Ocean in Auftrag gegebene, zerlegbare Schiff soll an jeden Ort der Erde gebracht werden können, um dort die Meere zu säubern. Günther Bonin, Vorstand des Vereins, wird über die Details informieren. Und die "Seekuh" des Vereins One Earth-One Ocean wird bald Müll an allen Küsten der Welt sammeln. ...mit kleinen Schritten Großes in Bewegung setzen ...

URL:http://eka-von-kalben.de/unterwegs/sommertour-2016/