4. Stop Blaulichttour: Deutsche Rettungsflugwacht Förderverein e.V. - Stiftung Luftrettung

Abheben ist hier gewünscht

In Rendsburg wartet Dr. Florian Reifferscheid, überregionaler Koordinator und Leitender Notarzt an diesem Standort der DRF "Deutsche Rettungsflugwacht Förderverein e.V."-Stiftung-Luftrettung, auf mich. Der noch fast neue Hubschrauber steht leider nicht auf dem Dach, zum Glück aber für einen Herzinfarktpatienten, der schon gleich vom Notfallteam des Hubschraubers versorgt und in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen wird. Viele Notarzteinsätze, Notfälle, die schnelle Hilfe brauchen und auch in abgelegenen Regionen intensivmedizinisch versorgt werden müssen, bekommen durch die Hubschraubercrew die notwendige Erstbehandlung. Es folgt der Transport ins Krankenhaus. 5 Hubschrauber gibt es in Schleswig-Holstein, weitere sind in den umliegenden Regionen stationiert. Auch hier spielt die Rettungsleitstelle in Kiel eine Rolle, denn auch dort wird dieser Hubschrauber disponiert. Kurz vor seiner Rückkehr nach Rendsburg, als wir ihn schon zurückerwarten, wird der Hubschrauber zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn nach Bordesholm gerufen. Wie gut, dass wir diese motivierten Retter haben, denke ich auch an diesem Tage mehrmals. 1500 Flugstunden muss ein Pilot absolvieren, bevor er den Rettungshubschrauber fliegen kann, deswegen kommen viele Piloten aus der Bundeswehr zu den Rettungsfliegern. Herr Reifferscheid wünscht sich für die DRF noch intelligentere Koordinierung bei den intensivmedizinischen Krankentransporten, aber auch hier wird klar: Für komplexe Anforderungen gibt es keine schnellen und einfachen Antworten. Auch die Arbeit der Deutschen Rettungsflugwacht hat mich beeindruckt. Ich verabredete einen Termin zum Mitfliegen im neuen Jahr.

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