28.11.2018

Die AfD-Fraktion muss sich von Sayn-Wittgenstein trennen

Zu den heute (28. November 2018) in der Presse veröffentlichten Vorwürfen gegen die Landesvorsitzende der AfD Schleswig-Holstein, Doris von Sayn-Wittgenstein, eine rechtsradikale Gedenkstätte in Thüringen zu unterstützen, sagt die Vorsitzende der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

"Ausgerechnet kurz bevor der Ältestenrat in Israel die Gedenkstätte Yad Vashem besucht, wo so eindrucksvoll die Schrecken des Naziregimes beschrieben werden, konnten wir in der Presse über die Landesvorsitzende der schleswig-holsteinischen AfD lesen, dass ihr Verhältnis zur nationalsozialistischen Vergangenheit nicht geklärt ist.

Es schon gruselig, wenn eine Vertreterin des Landesparlaments sich mit rechten Kräften gemein macht.

Ich erwarte von den Mitgliedern des Parlamentes, dass sie sich von allen Relativierungen der Shoa und der sonstigen Schrecken des Nationalsozialismus‘ distanzieren. Konsequenterweise müssten die Abgeordneten, die sich mit rechtsextremem Gedankengut nicht gemein machen wollen, aus der AfD austreten. Das Mindeste wäre, dass sich die Fraktion von Doris von Sayn-Wittgenstein distanziert und trennt."

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URL:https://eka-von-kalben.de/presse/pressemitteilungen/expand/695936/nc/1/dn/1/