Kinderbetreuung muss dem Wohl des Kindes dienen

Zum heute (20. September 2018) im Sozialausschuss vorgestellten Zwischenbericht zur Kita-Reform sagt die Vorsitzende und kitapolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

Die Landesregierung und die Mitglieder der Projektgruppe sind auf einem sehr guten Weg. Wir werden eine Kita-Reform haben, die alle Kriterien erfüllt, die wir angelegt haben: Mehr Qualität durch mehr Personal, niedrigere Elternbeiträge und eine Entlastung der Gemeinden bei den Kosten.

Auch wenn nicht alle Anwesenden im Sozialausschuss die Projektvorstellung nachvollziehen konnten, wird es in Zukunft eine klare Struktur zur Kitafinanzierung geben. Das Wichtigste ist aber, dass die Kinderbetreuung so ausgerichtet wird, dass sie dem Wohl des Kindes dient.

Die SPD fordert Beitragsfreiheit, die wollen wir perspektivisch auch. Allerdings löst „kostenlos“ nicht alles. Der Fokus muss jetzt erst einmal darauf liegen, gutes und qualifiziertes Personal für die Kitas zu finden. Erzieher*innen sind Mangelware. Es ist gut, dass wir deshalb Ausbildungsplätze schaffen und Möglichkeiten finden, dass alle, die diesen wichtigen Beruf erlernen wollen, es auch können.

Gute Arbeitsbedingungen in unseren Kitas sind auch ein Beitrag gegen den Fachkräftemangel. Unsere Reform ebnet dafür den Weg. Das tut das sogenannte Gute-Kita-Gesetz des Bundes nicht. Viel Sand in die Augen der Eltern, aber keine solide Finanzierung. So kann man keine Politik machen. Das ist durchschaubar. Viel versprechen, aber nicht sagen, wie es bezahlt werden soll. Wir freuen uns über jeden Beitrag des Landes, auch wenn er noch so klein sein mag.

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