24.08.2019

Podiumsdiskussion zur Kita-Reform

Wie steht es um die Kitas in Kiel? Und wie gehts weiter?


Darüber wollen wir ins Gespräch kommen. Auch die aktuelle Kita-Reform der Landesregierung soll dabei diskutiert werden.

Darum laden wir herzlich ein, zur Podiumsdiskussion mit https://www.facebook.com/ekavonkalben/

  • Lasse Petersdotter, Landtagsabgeordneter Schleswig-Holstein
  • Eka von Kalben, Landtagsabgeordnete und kita-politische Sprecherin Schleswig-Holstein
  • Renate Treutel (Stadträtin für Bildung, Jugend, Kultur und Kreative Stadt),
  • Susanne Rademacher (Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft)
  • Und der Kieler Elternvertretung


Zudem wird es ein Grußwort von Hannah Wolf (Kreisvorstand der Bündnis 90/Die Grünen Kiel) geben.

Datum: Samstag, 24.08.2019
Uhrzeit: 14 - 18 Uhr
Ort: Vinetazentrum, Elisabethstraße, 24143 Kiel
Kinderbetreuung: ist vorhanden! Familien sind ausdrücklich willkommen
Eintritt frei!

 

 

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15.08.2019

Über die Zukunft unserer Kinder

Der Orstverband Henstedt-Ulzburg lädt mich und alle Eltern, Kita-Leitungen, Erzieher*innen und Tagesmütter/-väter ein, gemeinsam über den aktuellen Stand der Kita-Reform zu sprechen. Gern berichte ich darüber, wie weit wir hier bereits vorangeschritten werden, welche Gelder für die Kita-Reform geplant sind und wie die Gesetztesvorschläge bislang aussehen.

Datum, Uhrzeit: 15.08.2019, 19 Uhr
Ort:Bürgerhaus Henstedt-Ulzburg, Beckersbergstraße 34, 24558 Henstedt-Ulzburg
Veranstalter: Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Henstedt-Ulzburg

 

 

Der Deutsche Kita-Preis würdigt beispielhaftes Engagement von Kitas und lokalen Bündnissen für frühe Bildung. Die Auszeichnung nimmt insbesondere gute Prozesse in den Blick und fokussiert nicht ausschließlich gute Ergebnisse. Gesucht werden Kitas und lokale Initiativen, die kontinuierlich an der Qualität in der frühen Bildung in ihrer direkten Umgebung arbeiten und dabei die Sichtweise der Kinder in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen stellen. Zudem spielen Mitwirkungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern sowie die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort bei der Auswahl der Gewinner eine wichtige Rolle.     Mehr »

18.06.2019

Kita-Gesetz Regionalkonferenz für Kommunalpolitiker*innen

Am 18.06.2019 bin ich vom Kreisverband Pinneberg zu einem Kommunalpolitischen Austausch eingeladen. Dort werden wir den ersten Entwurf der Kita-Reform und über dessen Auswirkungen sprechen. Ich freu mich drauf.

Datum: 18.06.2019

Uhrzeit: 19 Uhr

Ort: Kreisgeschäftsstelle, Damm 48, 25421 Pinneberg

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06.06.2019

KiTa-Reform 2020 –was bringt die Reform für Lübeck?

Die Grüne Bürgerschaftsfraktion lädt zu einer Öffentlichen Fraktionssitzung ein:

Wann? Am 6.06.2019ab19.00 Uhr

Wo? Im Mittelsaal des Rathauses (Eingang am Marienkirchhof)

Derzeit wird die schleswig-holsteinische KiTa-Reform, die im August 2020 in Kraft treten wird, auf Landesebene erarbeitet. Dabei stehen noch nicht alle Details fest, doch die Zielsetzung ist klar: Familien sollen von hohen Beiträgen entlastet,der Betreuungsschlüssel sowie die Wahlfreiheit für Familien verbessert und das Finanzierungssystem vereinfacht werden. Dafür stellt die Landesregierung zusätzliche Mittel bereit.

Doch was bringt die Reform konkret für Lübeck? Welche Veränderungen werden sich ergeben?

Darüber sprechen wir an diesem Abend.

Zu Gast werden u.a. dabei sein:

  • Eka von Kalben, MdL und Vorsitzende der Grünen Landtagsfraktion Schleswig-Holsteins
  • Kathrin Weiher, Senatorin der Hansestadt Lübeck für Kultur und Bildung
  • ElternvertreterInnen sowie
  • VertreterInnen privater KiTa-Träger aus Lübeck

Alle interessierten Bürger*innen sind zu dieser öffentlichen Veranstaltung herzlich eingeladen. Ihre Fragen sind ausdrücklich erwünscht!Wir möchten allen Interessierten die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen, sich zu informieren und auszutauschen.

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05.06.2019

Kita, Krippe und Betreuung

 

Bündnis 90 / Die Grünen im Kreis Plön laden ein zum Grünen Kita-Forum mit Eka von Kalben

Die kitapolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen im Schleswig-Holsteinischen Landtag spricht zum Thema

„Kita, Krippe und Betreuung“

- Wie geht es weiter mit der Kita-Reform ?

- Gibt es eine Deckelung der Kitabeiträge ?

- Qualität vor Beitragsfreiheit - was heißt das konkret ?

- Gibt es Vorschriften für eine behelfsmäßige Kitagruppe?

- Wie sieht eine Kita-Finanzierung aus? Wieviel Zuschüsse kann man hierzu beim Land beantragen?

 

Wann: Mittwoch, 5. Juni 2019, 18:30 Uhr

Wo: Jugendheim, Dorfstr. 8 in 24248 Mönkeberg

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04.06.2019

Schleswig-Holstein soll im Kita-Bereich in der Champions League spielen

Zum Gesetzesentwurf der Landesregierung bezüglich der Qualitätsverbesserung an Kitas erklärt die Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben: 

Nun geht’s los. Der Gesetzesentwurf der Regierung ist heute in die erste Anhörung gegangen. Die Jamaika-Koalition will dafür sorgen, dass es unseren Kindern und den Erziehenden in Schleswig-Holstein gut geht. Im Dreiklang aus Qualitätsverbesserungen, Elternentlastung und Entlastung der Kommunen setzt dieses Gesetz ein wichtiges Ziel unseres Koalitionsvertrages um. Wir freuen uns auf das parlamentarische Verfahren im Herbst und fordern alle Beteiligten auf, mit konstruktiven Vorschlägen dafür zur sorgen, dass Schleswig-Holstein im Kita-Bereich in der Champions League spielt.

27.05.2019

Ein Tag voller Nachhaltigkeit, in Kita`s den Unterschied machen!

Pinneberg. Das UNESCO Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ wurde bereits 2015 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln zu befähigen, was in unserer heutigen Zeit mit einem zunehmenden bedrohlichen Klimawandel sowie einer fortschreitenden Digitalisierung unerlässlich ist. 

Um das Konzept des BNE noch bekannter zu machen und voranzutreiben will die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen mit Besuchen vor Ort vor allem im Bereich der Bildung verschiedenste Projekte, die sich mit Nachhaltigkeit auseinandersetzen, in den öffentlichen Fokus rücken.

So besuchte die Landtagsabgeordnete und bildungspolitische Sprecherin Ines Strehlau drei Kindertagesstätten im Kreis Pinneberg, die durch die Bildungsinitiative Kita21 ausgezeichnet wurden. Bei den Besuchen wurden die jeweiligen Kita21-Projekte vorgestellt und veranschaulicht.

Deutlich wurde, dass im Kita-Bereich das Thema Nachhaltigkeit vor allem mit Ernährung, nachwachsenden Rohstoffen und Lebensmitteln in Verbindung gebracht wird. So hat sich das Johanniter-Haus „Kleine Wilde“ in Quickborn der Gärtnerei und teilweiser Selbstversorgung verschrieben. Neben dem Anbau von Obst, Gemüse und Kräutern werden auch Marmeladen selber eingekocht oder Apfelsäfte gepresst. Diese Leckereien werden in einem täglichen nachhaltigen und gesunden Frühstückbüfett verarbeitet. „Wir verstehen Frühstück als Bildungsangebot“, so Nicole Thele, Kitaleiterin der „Kleinen Wilden“, „neben dem Wissen über die Herkunft und Zubereitung der Lebensmittel, erlernen die Kinder beim Vor-, Zu- und Nachbereiten des Frühstückes auch kognitive und feinmotorische Fähigkeiten.“ Die „Kleine Wilde“ wurde in diesem Zuge nicht nur mit der Kita21-Auszeichnung bedacht, auch am Projekt „NaturErleben“, gefördert durch die Bingo!Umweltlotterie, nahm diese teil.

Neben „gesunder Ernährung“ wurde in der DRK Kindertagesstätte Rellingen-Egenbüttel im Rahmen der „Kita21- Die Klimaretter“ Auszeichnung außerdem das Thema Wasser eingehend beleuchtet, was, so Kitaleiterin Nadine Joswig, sich durch den sehr trockenen Sommer in 2018 angeboten habe. „Die Kinder waren sehr interessiert daran zu erfahren, was eine Polarschmelze ist, wie der Eisbär überleben kann und wie wir mit Wasserknappheit umgehen können“, so Joswig. Zu diesem Zweck gab es ein mehrwöchiges Projekt, in welchem die Kinder mit Wasser und Eis experimentieren konnten. Der Nachhaltigkeit wegen ersetzte diese Kindertagestätte außerdem das alljährliche Sommerfest durch einen Naturerlebnistag, bei welchem die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern ein ressourcenschonendes und nachhaltiges Picknick veranstalten. „Nachhaltigkeit bedeutet eben auch, dass die Kinder Ihr neu erlerntes Wissen an die Eltern weitertragen.“, betonte Landtagsabgeordnete Strehlau am Ende dieses Besuches.

Beim Besuch der ev. Kindertagesstätte Stephanskirche in Schenefeld wurden die Landtagsabgeordnete Strehlau sowie die grüne Vertreterin der Schenefelder Ratsfraktion, Doris Knabbe, von den 8-9 jährigen Hortkindern interviewt. Dabei war eindrücklich zu sehen, dass sich – entgegen der Meinung einiger bekannter Politiker – auch die kleinsten unserer Gesellschaft schon umfangreich mit Umweltschutz und Klimawandel auseinandersetzten. Eindrückliche Fragen wie „Was macht die Politik gegen das Bienensterben?“, „Was wird für den Tierschutz getan?“ oder „Was können wir gegen das ganze Plastik tun?“ wurden von Landtagsabgeordneten Strehlau und ihrer grünen Kollegin mit Freuden beantwortet. „Wir dürfen der nachfolgenden Generation nicht absprechen, dass sie sich um ihre Zukunft Gedanken und vielleicht auch Sorgen machen.“, konstatierte grüne Kommunalpolitikerin Knabbe im Anschluss. Kitaleitung Julia Thiel war sichtlich stolz auf das bereits vorhandene Umwelt-bewusstsein ihrer Hortkinder, welches nicht von ungefähr kommt, denn auch die ev. Kindertagesstätte Stephanskirche tut eine Menge, um in Sachen Nachhaltigkeit eine Vorbildsfunktion zu sein. So wird beispielsweise nur noch stilles Wasser aus der Leitung angeboten, statt wie zuvor in Flaschen und Fleisch sowie Fisch wird nur einmal wöchentlich angeboten. Und dabei soll es nicht bleiben. „Für das kommende Jahr, streben wir an „Leuchtturm-Kita“ zu werden“, so Thiel.

Aus allen Gesprächen dieses Tages war deutlich zu vernehmen, dass derartige Projekte nicht nur den Kita-Alltag verändern, sondern dass der respektvolle Umgang mit den uns (noch) zur Verfügung stehenden Ressourcen - kurz Nachhaltigkeit - über die Kinder auch weiter in die Gesellschaft getragen werden. „Der Klimawandel lässt sich nicht mehr leugnen. Deswegen ist es umso wichtiger, dass wir unseren Kindern jetzt die Kompetenzen vermitteln, die sie brauchen, um mit zukünftigen Herausforderungen umgehen zu können. Auch muss sich die Gesellschaft jetzt wandeln, um unseren Kindern eine gerechte Zukunft zu ermöglichen. Die drei Kindertagesstätten, die ich heute kennenlernen durfte, leisten, wie auch schon viele andere, einen großen Beitrag dazu. Ich bedanke mich ausdrücklich bei den Kita-Leitungen für so viel Engagement, denn hier wird ganz ohne den erhobenen Zeigefinger Umweltschutz gelebt.“ so Landtagsabgeordnete Strehlau zum Abschluss des Tages.

13.05.2019

DANKE - Tag der Kinderbetreuung

Vielen Dank, für die großartige Arbeit

Zum heutigen (13. Mai 2019) Tag der Kinderbetreuung sagt die kitapolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

"Alle Menschen, die in der Kinderbetreuung tätig sind, machen einen großartigen Job, der weit über die schlichte Betreuung unserer Kinder hinausgeht. Für eine gut funktionierende, zukunftsfähige Gesellschaft ist diese Arbeit besonders wertvoll, denn Bildung beginnt schon bei unseren Kleinsten. Ich möchte, dass alle Kinder in diesem Land die besten Startchancen haben und sich fröhlich und gesund entwickeln können.Dabei helfen ihnen ihre Eltern und diejenigen, denen sie anvertraut werden.

Ich weiß, dass der Betreuungs-Alltag oft nicht einfach ist. In meiner Funktion als Landtagsabgeordnete arbeite ich daher gemeinsam mit meinen Koalitionspartner*innen im Rahmen der kommenden Kita-Reform auf eine deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen durch mehr Fachpersonal und einen besseren Betreuungsschlüssel hin.

Ich bedanke mich - auch im Namen meiner Fraktion - bei unserem gesamten Betreuungs-Personal für ihre großartige Arbeit.

Ihre Eka von Kalben"

07.05.2019

Kita, Schule und Betreuung

Der Ortsverband in Tornesch lädt mich ein, zu einem öffentlichen Gesprächs- und Diskussionsabend zum Themenkomplex „Kita, Schule und Betreuung“. Ich werde schwerpunkt-mäßig zum Thema Kita-Reform sprechen. Diese und weitere folgende Fragen sollen geklärt werden:

  • Gibt es eine Deckelung der Kitabeiträge?
  • Gibt es eine Qualitätssicherung für die Unterbringung von 1- 6 jährigen Kindern?
  • Wielange darf eine Behelfsgruppe für Kitakinder laufen?
  • Gibt es Vorschriften für eine behelfsmäßige Kitagruppe? 
  • Wie sieht eine Kita-Finanzierung aus? Wieviel Zuschüsse kann man hierzu beim Land beantragen?

Ich freue mich wie immer über eine rege Beteiligung, besonders über die Teilnahme der Eltern, die von der Kita-Thematik direkt betroffen sind.

Hier alle Daten zu diesem Termin noch einmal im Überblick:

Was:  Fehlende Kita-Plätze in Tornesch?

Wann: 7. Mai 2019, 19:30 Uhr

Wo: Kultur-Café "Kleiner Friedrich", Friedrichstraße 2-4, 25436 Tornesch

 

 

24.04.2019

Wer einen Beruf erlernen will, darf nicht vom Geldbeutel der Angehörigen abhängig sein

Zur berufsbegleitenden Ausbildung zur Erzieher*in sagt die kitapolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

Die heute herausgegebene Handreichung für die berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieher*in wird hoffentlich vielen Menschen den Weg in diesen wichtigen und spannenden Beruf eröffnen.

All unsere Bemühungen für eine gute Kita können nur fruchten, wenn wir auch genügend Erzieher*innen haben. Schon heute haben viele Träger Probleme, genügend Personal zu bekommen. Gute Arbeitsbedingungen und die Möglichkeit eine Ausbildung zu machen sind die Grundvoraussetzungen um dem Fachkräftemangel zu begegnen.

Wer einen Beruf erlernen will, darf nicht vom Geldbeutel der Angehörigen abhängig sein, sondern muss sich selbst versorgen können. PIA, die praxisorientierte Ausbildung, ist ein wichtiger Schritt zu diesem Ziel.

Weitere Termine rund um das Thema KITA im Überblick

Die folgenden öffentlichen Veranstaltungen zum Thema Kita und Kita-Reform sind derzeit in Planung. Hier werde ich gemeinsam mit unseren Grünen Mitgliedern vor Ort über den aktuellen Kita-Reformprozess sprechen, mich über die jeweilige individielle Sachlage in den Orts- und Kreisverbänden informieren und Fragen aller Art beantworten.

Diese Veranstaltungen sind öffentlich. Wir freuen uns daher über die Teilnahme von Bürger*innen, vor allem auch über diejenigen, die es direkt betrifft, nämlich Eltern, Erzieher*innen, Politik und Verwaltung sowie Kita-Träger. Sie sind alle herzlich eingeladen!

 

  • 07.05.2019 – Tornesch (KV Pinneberg)
  • Termin noch offen - Alveslohe (KV Segeberg)
  • 24.08. – Kiel  (KV Kiel) 

Nähere Details zu den Veranstaltungen folgen in Kürze!

Anfragen oder Anregungen senden Sie bitte an meine Regionamitarbeiterin, Daniela Hartmann: regionalbuero-von-kalben(ät)posteo.de

27.03.2019

Eckpunkte der KiTa-Reform in Schleswig-Holstein

14.03.2019

Das neue Kita-Gesetz kann kommen

Zu den heute (14. März 2019) von Sozialminister Heiner Garg vorgestellten Eckpunkten der geplanten Kita-Reform sagt die kitapolitische Sprecherin und Vorsitzende der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

"Wir freuen uns, dass wir substanzielle Verbesserungen im Kita-Bereich erwirken werden: Entlastung der Kommunen, Entlastung der Eltern und eine Erhöhung der Qualitätsstandards. Wir wollen, dass es zu Qualitätsverbesserungen in den Kitas kommt. Dadurch werden auch die Erzieher*innen entlastet. Außerdem muss es sich jede Familie leisten können, auch das zweite und dritte Kind in die Kita zu geben.

Uns ist es wichtig, dass Mütter und Väter ihr Kind gern in die Kita geben, weil die Qualitätsstandards hoch sind und das Ganze auch bezahlbar ist, um so unbesorgt arbeiten gehen können – wenn sie wollen. Diesen Zustand erreichen wir durch den Elternbeitrags-Deckel, eine Geschwisterregelung und eine Sozialstaffel auf Grundlage des Bundesgesetzes.

Außerdem war es uns wichtig, dass auch die Tagespflegepersonen berücksichtigt werden, die Teil einer guten Kinderbetreuung im Land sind. Jedes Kind im Land soll die gleichen Startchancen bekommen. Diese Reform unseres KiTa-Systems ist ein wichtiger Schritt, diesem Ziel näher zu kommen"

Hintergrundinfos: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Kindertagesstaetten/Kitareform2020/_documents/FAQ_kitareform.html

Unter diesem Link kann das FAQ des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein eingesehen werden.

13.03.2019

Gute Kitas in Schenefeld

Die Schenefelder Grünen laden zu einer offenen Diskussion mit mir zum Thema "gute Kitas in Schenefeld" ein. Wir wollen vor allem herausarbeiten, wo Schenelfed lokal die weiteren Prioritäten setzen muss:


• weiterer Ausbau der Krippen

• personelle Ausstattung

• Geschwisterplätze in der selben KiTa

• mehr Flexibilität bei den Öffnungszeiten und de Betreuungszeiten

• KiTas mehr vom Kind her denken und weniger von der Verwaltung und den Eltern

27.02.2019

Recht auf Kita?! - Anspruch & Wirklichkeit

Der Ortsverband Barmstedt hat mich zu einer Podiumsdiskussion geladen, in dem wir die Frage diskutieren wollen, wie es mit dem Recht auf einen Kitaplatz wirklich aussieht. Ich werde vom 3-Säulen Modell des Landes berichten, vor allem über den aktuellen Stand der Kita-Reform.

Datum: Mittwoch, 27. Februar 2019

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Ort: Humburg-Haus, Chemnitzstraße 10

Eingeladen sind:

  • Eltern
  • Kita-Träger
  • Erzieher*innen
  • Ortsverwaltung
  • Mitglieder
  • Interessierte

 

www.gruene-barmstedt-umland.de

13.02.2019

Naturkindergärten und KiTa-Datenbank

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08.02.2019

Kita-Reform: Mehr Qualität und Budget auch für Norderstedt

Mit der geplanten Reform will das Land Schleswig-Holstein Kitas finanziell besser ausstatten, aber auch stärker in die Pflicht nehmen.

Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Eka von Kalben (B‘90/Grüne) besuchte vergangene Woche mit einer kleinen Delegation die Kita Frederikspark des Trägers Der Kinder wegen gGmbH.

Mit großem Interesse ließ von Kalben sich durch die Kita in der Lawaetz-straße, in der 70 Kinder ganztags betreut werden, führen und zeigte sich von der dort ansässigen Produktionsküche, in der das Mittagessen für alle sechs Einrichtungen des Trägers zubereitet wird, sehr beeindruckt. „Eine gesunde und nachhaltige Ernährung gehört zu unserem expliziten Angebot, deswegen kochen wir nicht nur selber, wir achten bei der Pro-duktauswahl auch darauf, dass die Lebensmittel regional produziert oder angebaut und mit möglichst geringem Verpackungsaufwand geliefert werden“, so Sabine Blank, Leiterin der Produktionsküche.

Während der Führung durch die Räumlichkeiten betonte von Kalben ihr Ziel, im Zuge der landesweiten Kita-Reform auch den vergleichsweise hohen Betreuungsstandard in Norderstedt weiter zu verbessern: „Unser Wunsch, die Finanzierung und Ausstattung von Kitas landesweit einheitlicher zu gestalten und so die Qualität der frühkindlichen Bildung insgesamt zu erhöhen, schließt selbstverständlich auch bereits gut aufgestellte Städte wie Norderstedt ein“, versicherte von Kalben. Ulf Bünning, Geschäftsführer Der Kinder wegen gGmbH ergänzte: „Wir freuen uns, wenn die Reform des Kita-Gesetzes auch in Norderstedt zu noch mehr Betreuungsqualität führen kann. Zum Beispiel im Bereich der Fort- und Weiterbildung sowie dem fachlichen Austausch unserer Mitarbeitenden sehen wir noch Potenzial.“

In dem anschließenden Gespräch mit der Norderstedter Dezernentin Anette Reinders wurde insbesondere der Fachkräftemangel im Hamburger Rand thematisiert. Sowohl stark steigende Kinderzahlen als auch eine weiterhin hohe Nachfrage nach Krippenplätzen erfordern die Schaffung weiterer Plätze in neuen Einrichtungen. Damit verbunden sind erhebliche Anstrengungen, geeignetes Fachpersonal zu finden; oftmals können Gruppen aufgrund von Personalengpässen erst zu einem späteren Zeitpunkt öffnen. „Mit der Einführung der praxis-integrierten Ausbildung in Norderstedt werden wir neue Wege gehen und die Ausbildung attraktiver machen“, berichtete Stadträtin Reinders. Durch eine Kooperation der Berufsbildungszentren im Kreis Segeberg wird es erstmalig, voraussichtlich ab August 2019, möglich sein, eine vergütete Erzieherausbildung in Norderstedt zu absolvieren. Auch von Kalben brennt das Thema Fachkräftemangel unter den Nägel: „Für diese Herausforderung müssen wir vielfältige und vielleicht auch unorthodoxe Lösungen finden, damit wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch tatsächlich gewährleisten können. Selbstverständlich ist es gleichzeitig unser Anliegen, die Qualität in den Kitas weiter zu entwickeln.“

12.12.2018

Erzieher*innen in Kitas entlasten!

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Inhalt:

  1. Mehr Geld für Kitas!
  2. Zwischenbericht Kitareform
  3. FAQ's
  4. Fachkräftebedarf
  5. Leitfaden Naturkindergärten
  6. Minderheiten und Regionalsprachen
  7. Digitalisierung
  8. Kita-Flyer

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04.12.2018

Ein Dank an Tagesmütter und -väter

Zur PETITION "Abschaffung Kita-Gebühren in Schleswig-Holstein" habe ich heute folgende Stellungnahme abgegeben:

 

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08.11.2018

Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen

02.11.2018

Bessere Arbeitsbedingungen, mehr Fachkräfte

Zum Kita-Sofortprogramm 2019 sagt die kitapolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

"Wir begrüßen ausdrücklich das Kita-Sofortprogramm des Familienministeriums. Es stellt einen weiteren wichtigen Schritt dar, um die Kita-Qualität zu verbessern, Betreuungsplätze auszubauen und die Kommunen und kreisfreien Städte bei baulichen Maßnahmen zu unterstützen. Viele Kreise haben schon aus dem letzten Programm Gelder bekommen, es liegen aber noch Projekte auf Halde.

Das Geld hat also nicht ausgereicht, sodass die Aufstockung jetzt genau richtig ist. Wir Grünen machen uns vor allem auch für die Lärmschutz-Maßnahmen stark. Diese sind ein wichtiger Baustein für bessere Arbeitsbedingungen, um so Fachkräfte in den Kitas zu halten und den Beruf attraktiver zu machen."

Hintergrund:

Die Richtlinie wird am Montag, den 05.November 2018 veröffentlicht. Gefördert werden Maßnahmen, die ab dem 01 Januar 2018 begonnen wurden. Die Maßnahmen müssen bis zum 31. Oktober 2019 vollständig abgenommen worden sein, die vollständige Abrechnung und damit verbundene Auszahlungen sind bis zum 31. Dezember 2019 möglich.

 

Die Richtlinie ist hier einsehbar.

24.09.2018

Kindern die Chance auf eine glückliche Zukunft geben

Ob die Vorkommnisse in Chemnitz, die paradoxe Beförderung Hans-Georg Maaßens oder die Abholzung des wertvollen Hambacher Forstes – es gibt viele Bundesthemen, die auch uns hier in Schleswig-Holstein bewegen.

Ich war wieder sehr versucht, mein Abgeordnetenwort dafür zu nutzen, zu dem ein oder anderen dieser Themen Stellung zu beziehen. Doch dann wurde mir bewusst, dass die Konzentration auf diese emotional aufwühlenden Themen oftmals dazu führt, dass der Blick für das verloren geht, was gut läuft. Und hier bei uns im Land läuft vieles richtig gut.

So zum Beispiel die Kita-Politik unserer Jamaika-Koalition. Kindertageseinrichtungen sollen Orte der Freude, der Akzeptanz und des Lernens sein. Hier kann der Grundstein für ein gutes Leben gelegt werden. Natürlich darf eine Kita kein Familienersatz sein. Aber nur durch ausreichende Öffnungszeiten kann sichergestellt werden, dass Eltern Arbeit und Familie gut miteinander vereinbaren können.

Zurzeit befinden wir uns mitten im Prozess einer Kita-Reform. Wir wollen Kitas mit klaren Qualitätsstandards und wir wollen ein einheitliches und transparentes Finanzierungsmodell, welches Eltern und Kommunen deutlich entlastet. Insgesamt werden dafür in dieser Legislaturperiode mindestens etwa eine halbe Milliarde Euro zusätzlich in den Kitabereich fließen. Bis zum Frühjahr 2019 läuft der Beteiligungsprozess mit Eltern, Erziehenden, Trägern und Kommunen. Anschließend findet im kommenden Jahr das Gesetzgebungsverfahren statt. Anfang 2020 soll das neue Gesetz dann in Kraft treten. Und die Elternbeiträge deutlich sinken.

Unser Fernziel bleibt die Beitragsfreiheit. Diese darf aber nicht zulasten von Qualität gehen. Schließlich ist es auch unsere Verantwortung, dass es den Kindern in den Kitas gut geht. Dafür ist auch entscheidend, dass wir das Problem des Fachkräftemangels gelöst bekommen. Wir sind davon überzeugt, dass verbesserte Bedingungen und weniger Arbeitsbelastung den Beruf attraktiver machen. Deshalb haben wir die Zahl der Ausbildungsplätze deutlich erhöht. Außerdem haben wir den Quereinstieg und die praxisintegrierte Ausbildung verstärkt.

Eine afrikanische Weisheit besagt, es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen. Wir als Gesellschaft stehen in der Pflicht, Eltern und Erziehende bei dieser so wichtigen Aufgabe zu unterstützen. Um jedem Kind die Chance auf eine glückliche Gegenwart und Zukunft zu geben.

Herzlichst

Ihre Eka von Kalben

20.09.2018

Kinderbetreuung muss dem Wohl des Kindes dienen

Zum heute (20. September 2018) im Sozialausschuss vorgestellten Zwischenbericht zur Kita-Reform sagt die Vorsitzende und kitapolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

Die Landesregierung und die Mitglieder der Projektgruppe sind auf einem sehr guten Weg. Wir werden eine Kita-Reform haben, die alle Kriterien erfüllt, die wir angelegt haben: Mehr Qualität durch mehr Personal, niedrigere Elternbeiträge und eine Entlastung der Gemeinden bei den Kosten.

Auch wenn nicht alle Anwesenden im Sozialausschuss die Projektvorstellung nachvollziehen konnten, wird es in Zukunft eine klare Struktur zur Kitafinanzierung geben. Das Wichtigste ist aber, dass die Kinderbetreuung so ausgerichtet wird, dass sie dem Wohl des Kindes dient.

Die SPD fordert Beitragsfreiheit, die wollen wir perspektivisch auch. Allerdings löst „kostenlos“ nicht alles. Der Fokus muss jetzt erst einmal darauf liegen, gutes und qualifiziertes Personal für die Kitas zu finden. Erzieher*innen sind Mangelware. Es ist gut, dass wir deshalb Ausbildungsplätze schaffen und Möglichkeiten finden, dass alle, die diesen wichtigen Beruf erlernen wollen, es auch können.

Gute Arbeitsbedingungen in unseren Kitas sind auch ein Beitrag gegen den Fachkräftemangel. Unsere Reform ebnet dafür den Weg. Das tut das sogenannte Gute-Kita-Gesetz des Bundes nicht. Viel Sand in die Augen der Eltern, aber keine solide Finanzierung. So kann man keine Politik machen. Das ist durchschaubar. Viel versprechen, aber nicht sagen, wie es bezahlt werden soll. Wir freuen uns über jeden Beitrag des Landes, auch wenn er noch so klein sein mag.

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28.08.2018

KiTa-Qualität: Jeder investierte Euro ist gut eingesetzt!

Zu den heute (28. August 2018) veröffentlichten Ergebnissen des Bertelsmann-Ländermonitorings zum Thema „Frühkindliche Bildung“ sagt die kitapolitische Sprecherin und Vorsitzende der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

Wir freuen uns, dass sich eine leichte Verbesserung bei der Qualität der Kitas bei uns in Schleswig-Holstein abzeichnet. Die Ergebnisse der Bertelsmann-Studie sind uns aber vor allem Ansporn, uns weiterhin für eine flächendeckende Qualitätssteigerung im Bereich Kita einzusetzen. Der Versorgung der Kleinsten und Kleinen in Schleswig-Holstein muss eine hohe Priorität eingeräumt werden. Dazu werden wir uns auch weiterhin mit unseren Kolleg*innen auf der Kommunalebene austauschen.

Neben dem Land muss auch der Bund tätig werden und den Ausbau der Kitas sowie die Verbesserung der Kita-Qualität finanziell unterstützen. 2019 werden wir in Schleswig-Holstein 384 Millionen Euro in den Kita-Bereich investieren und jeder Euro ist gut eingesetzt.

03.07.2018

Haushaltsentwurf 2019

Zum heute (3. Juli 2018) von Finanzministerin Monika Heinold vorgestellten Haushaltsentwurf 2019 sagt die Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

Ich freue mich, dass die Landesregierung unseren Schwerpunkt auf der Bildungspolitik so konsequent fortführt. Hier wird geklotzt, nicht gekleckert! Schon 2018 hat Jamaika 890 Lehrkräfte mehr zur Verfügung gestellt, als es der Stellenabbaupfad vorsah; 2019 werden es noch einmal 673 mehr. Auch in die Kitas fließen nochmals 40 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Ich glaube, durch nichts sichern wir die Zukunft unseres Landes so gut wie durch die Ausbildung unserer Kinder.

Mit dem aufgestockten Arbeitsmarktprogramm sorgen wir für eine gute Integration der geflüchteten Menschen in unserem Land. Mit ihrem humanitären und lösungsorientierten Fokus in der Integrationspolitik setzt sich Jamaika wohltuend ab von der irren Debatte zwischen CDU und CSU im Bund, bei der sich längst alles nur noch um Grenzschutz dreht und wo die Lager stehen sollen, in denen man die Menschen einpfercht.

28.05.2018

Schleswig-Holstein geht große Schritte in die richtige Richtung

Zur heute (28. Mai 2018) erschienenen Bertelsmann-Studie zum Thema Kita-Gebühren sagt die Vorsitzende und kitapolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

Dass Familien in Schleswig-Holstein bundesweit die höchsten Kita-Gebühren zu tragen haben, haben wir schon lange geahnt. Die Bertelsmann-Studie hat uns das jetzt noch einmal schwarz auf weiß gezeigt. Als Jamaika-Koalition haben wir deshalb beschlossen, die Kita-Beiträge zu deckeln und die Eltern in Schleswig-Holstein mit 60 Millionen Euro bei den Gebühren zu entlasten.

Bei uns wird die Entlastung der Eltern aber nicht auf Kosten der Qualität in den Kitas gehen. Damit die Einrichtungen weiterhin einen guten Personalschlüssel sowie hohe Qualitätsstandards gewährleistet können, werden wir zusätzlich 70 Millionen Euro in die Aufrechterhaltung der Qualität der Kita-Betreuung investieren und die Kommunen mit 50 Millionen Euro entlasten.

Diese Mittel sind dringend nötig, um weitere Erzieher*innenstellen zu schaffen und den Beruf der Erzieher*in durch bessere Arbeitsbedingungen wieder attraktiver zu machen.

Durch die Entlastung der Eltern bei den Gebühren und die gleichzeitige Investition in die Qualität gehen wir somit in Schleswig-Holstein große Schritte in die richtige Richtung.

23.05.2018

Hürden für Waldkindergärten abbauen

Zu der heutigen (23. Mai 2018) Anhörung von Sozialausschuss und Umweltausschuss zu den Änderungen im Landeswaldgesetz bezüglich der Waldkindergärten sagt die kitapolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

Die heutige Anhörung hat verdeutlicht, dass die Änderung des Landeswaldgesetzes zwar ein Schritt in die richtige Richtung ist, aber nur ein erster Schritt sein kann, weil die bestehenden Probleme beim Baurecht nicht gelöst werden. Zu unserem Ziel, das familienfreundlichste Bundesland zu werden, gehört, dass wir an allen Stellen mögliche Hürden für Waldkindergärten abbauen. Wir werden uns deshalb in der Jamaika-Koalition für einen Klarstellungserlass, den das Innenministerium zum Baurecht erlassen kann, einsetzen.

25.04.2018

Reform der Kita-Gesetzgebung in Schleswig-Holstein

Herr Minister Garg,

die Neuordnung der Kita-Gesetzgebung ist ja schon eine Mammutaufgabe an sich. Da waren Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicherlich nicht begeistert, als wir Sie letztes Jahr im Juli auch noch um einen schriftlichen Bericht darüber gebeten haben.

Aber die Mühe hat sich definitiv gelohnt. Ich kann sagen: der vorliegende Bericht übertrifft meine Erwartungen deutlich. Er macht deutlich, wie komplex die Lage um die Kinderbetreuung ist. Die Problemanalyse ist sehr ausführlich. Und es werden verschiedene Lösungsvorschläge gemacht. Das hatte ich so nicht erwartet und dafür möchte ich mich als erstes bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken.

Ich danke der Regierung für den guten Prozess, den sie für die große Kita-Reform in 2020 eingeläutet hat – der alle Beteiligten schon jetzt zusammen bringt. Vor allem begrüße ich, dass auch Praktikerinnen und Praktiker mit einbezogen werden. Denn es ist enorm wichtig, dass auch diejenigen zu Wort kommen, die jeden Tag mit Kindern arbeiten.

Dass Ihnen, liebe SPD, das alles nicht konkret genug ist, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn Sie sich ansehen, an welcher Stelle wir im Reformprozess stehen, dann ist doch klar, dass aktuell nur verschiedene Lösungsvorschläge skizziert werden können.

Den Rahmen haben wir ja mit dem Koalitionsvertrag schon festgezurrt. Die Details werden nun in den verschiedenen Runden mit den kommunalen Spitzenverbänden, den Kita-Trägern und den Eltern ausgearbeitet.

Ich glaube, es gibt große Einigkeit hier im Haus, dass wir eine wirklich gute Kinderbetreuung in Schleswig Holstein brauchen – zum Beispiel um dem Fachkräftemangel Herr zu werden.

Das hochgesteckte Ziel der Jamaika-Koalition, das familienfreundlichste Bundesland zu werden, ist eine riesige Herausforderung. Und daran müssen Land und Kommunen gemeinsam arbeiten.

Der Bedarf steigt aus verschiedensten Gründen. Und eines können wir auch erkennen: Wenn ein Ort ausreichende Ganztagsbetreuung für Kinder anbietet und diese auch bezahlbar ist, dann ziehen junge, berufstätige Familien dort auch hin – und erhöhen unter Umständen den Bedarf weiter.

Wie wir im Bericht sehen können, ist schon viel geschehen, seit der Rechtsanspruch auch für den U3-Bereich eingeführt wurde. Die Vorgängerregierung hat im Rahmen der Beschränkungen als Konsolidierungsland schon viel erreicht.

Und unsere neue Koalition – die ja gar nicht mehr so neu ist – setzt mit unserem Koalitionsvertrag und der vereinbarten Neuordnung der Kita-Gesetzgebung hier einen deutlichen Schwerpunkt. Inhaltlich wie monetär. Auch die Vereinbarungen mit den Kommunen im Januar setzen ein deutliches Zeichen.

Schleswig-Holstein hat im Ausbau schon viel erreicht. Um nur mal ein Beispiel zu nennen, wie sich das Angebot verändert hat: 2012 hatten nur 33% der Kitas nach halb fünf noch geöffnet. 2017 waren es bereits 60%. Das ist ein guter Schritt hin zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Diese Regierung wird den Ausbau weiter voranbringen. Und auch die entsprechende Bedarfsplanung verbessern.

Aber der Kita-Ausbau geht nur mit Menschen. Geld erzieht keine Kinder. Und ein Unterbringungsplatz bedeutet nicht automatisch, dass alle Förderungsbedarfe für ein Kind gedeckt sind.

Und deshalb geht es an dieser Stelle auch darum, dass Menschen, die sich der frühkindlichen Bildung widmen, gestärkt werden. Pädagoginnen und Pädagogen genauso, wie gut ausgebildete Kindertagespflegepersonen. Oder Tageseltern, wie man gemeinhin sagt.

Es geht darum, diese Menschen so zu stärken, dass sie ihr Engagement wirklich ausleben können. Und es geht darum, den Beruf der Erzieherin oder des Erziehers so attraktiv zu gestalten, dass viele junge Menschen Lust haben, ihn auszuüben. Es geht also auch um gute Arbeit in den Kitas und der Tagespflege.

Von 2016 bis 2017 ist die Zahl der Erziehenden in Kitas um 6% gestiegen. Trotzdem können manche Kitas wegen Personalmangels nicht geöffnet werden. Diesem Thema werden wir uns also noch einmal gesondert zuwenden müssen.

Und es ist bewusst nicht Thema dieses Berichtes, weil es hier um die Kitagesetzgebung geht.

Kommen wir noch einmal zum Thema Kitafinanzierung: Erstens: Das derzeitige System ist unübersichtlich und bürokratisch: jeder Kreis, jede Kommune hat unterschiedlich Vereinbarungen. Die Kreiszuschüsse schwanken zwischen 69 und 561 Euro je Kind.

Die Abrechnung im Bereich Inklusion, die Sozialstaffel, die Elternbeiträge… – wir befinden uns im Kitafinanzierungsdschungel.

Und das schadet auch der Qualität, weil es uns nämlich daran hindert, ausreichend Personal zu finden. Z.B. wenn das Geld so spät bei den Trägern ankommt, dass sie immer nur befristet einstellen können.

Zweitens: Das derzeitige System ist unterfinanziert. Das betrifft sowohl die kommunale als auch die Landesebene. Und ein Satz an den Bund: Wer in dieser Situation Ganztagschulbetreuung fordert, soll sie auch zahlen. Inhaltlich wäre sie richtig.

Drittens: Das derzeitige System produziert zu hohe Elternbeiträge. Zum Beispiel in meinem Dorf müssen Eltern für einen Krippenplatz 450 Euro bezahlen. Im benachbarten Hamburg 191 Euro. Das ist schon ein deutlicher Unterschied für junge Familien.

Viertens: Das derzeitige System setzt zu wenige Qualitätsstandards fest. Wobei wir an dieser Stelle vor einem Dilemma stehen, wenn wir die Standards festschreiben, wie es auf Seite 39 zur frühkindlichen Bildung beschrieben ist.

– Ich zitiere mit der Erlaubnis des Präsidenten –

„Diese Vorgaben [also die Qualitätsstandards] müssen dem wissenschaftlichen Stand entsprechen, objektiv prüfbar sein, die Trägerautonomie wahren und Überreglementierungen vermeiden.“

Das ist schwierig: Auf der einen Seite wollen wir nicht reglementieren. Und auf der anderen Seite wollen wir mehr Standards für Räume, Verpflegung und Ausfallzeiten von Mitarbeiter*innen etc. Das kann zu Widersprüchen führen.

Ich kann natürlich nicht alle Themen, die der Bericht beinhaltet, hier auch ausführen.

Und zu jedem einzelnen müssen wir sehr kurzfristig miteinander ins Gespräch kommen: Zum Fachkräfteausbau und der Erzieherinnenausbildung, zur Inklusion und Integration, zu Fragen der Tagespflege und Ganztagsschulen etc.

Liebe SPD, lassen Sie mich abschließend noch ein paar Worte zu Ihrem Antrag sagen.

Sie fordern, dass die Kindertagesbetreuung beitragsfrei sein soll. Wie das finanziert werden soll, verraten Sie allerdings nicht.

Wir sind uns innerhalb der Koalition einig, dass wir die Kita-Eltern stärker entlasten müssen. Und – anders als Sie – haben wir dafür ein konkretes Finanzierungskonzept: Wir haben 60 Millionen Euro eingeplant, um die Elternbeiträge zu deckeln.

Dass diese 60 Millionen Euro nicht für die komplette Beitragsfreiheit ausreichen, ist uns klar. Anders wäre es schöner, aber als Haushaltskonsolidierungsland können wir uns das aktuell nicht leisten. Wir sind uns aber einig, liebe SPD, dass auch unser Fernziel die komplette Beitragsfreiheit bleibt. Klar ist für uns Grüne auch, dass die Eltern-Entlastung nicht nur die Höchstbeiträge senken muss, sondern auch von unten wirken muss.

Deshalben werden wir die Sozialstaffelregelungen landesweit vereinheitlichen und verbessern. Das „Kita-Geld“ werden wir erst durch die Neuregelung der Elternbeiträge ablösen und nicht vorher schon einstellen.

Sie fordern, liebe SPD, dass die Kommunen beim Ausbau der Kindertagesbetreuung unterstützt werden. Ich kann Ihnen versprechen: Das kommt! Wir haben neben den Betriebskostenzuschüssen, die das Land zahlt, 50 Millionen Euro zur Entlastung der Kommunen eingeplant. Und im Januar schon 15 Millionen vorgezogen.

Sie fordern weiter, liebe SPD, dass die Qualitätsstandards erhalten bleiben. Inhaltlich bin ich da bei Ihnen. Und ich wünsche mir eher mehr.

Selbstkritisch muss man allerdings sagen, dass unsere vielen Sonderprogramme nicht gerade dazu beigetragen haben, dass das Kita-Finanzierungssystem einfacher geworden ist. Das sind Sonderprogramme zu Familienzentren, Sprachbildung, pädagogischer Fachberatung… – nur um mal drei zu nennen. Das war in der Konsolidierungssituation so notwendig, sollten wir aber zukünftig anders bündeln.

Es ist richtig, dass unsere Regelungen zur Kindertagespflege reformbedürftig sind. Weil sich der Veränderungsprozess der Kindertagespflege von einer familienähnlichen Art der Betreuung hin zu einem „verberuflichten“ Setting (noch) nicht in unseren landesrechtlichen Vorschriften widerspiegelt.

Aber auch diese Baustelle wird in dem vorliegenden Bericht identifiziert und auch diese Baustelle werden wir im Rahmen der Neuordnung der Kita-Gesetzgebung angehen.

Meine Damen und Herren, lassen Sie mich mit einer afrikanischen Weisheit enden: Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen.

Wir als Gesellschaft stehen in der Pflicht, Eltern und Erziehende bei dieser so wichtigen Aufgabe zu unterstützen. Um jedem Kind die Chance auf eine glückliche Gegenwart und Zukunft zu geben.

Landtagsrede vom 25.04.2018 - Es gilt das gesprochene Wort

08.11.2018

Keine Wahlfreiheit ohne ausreichend Kapazitäten

Es gilt das gesprochene Wort!

TOP 12+24 – Gesetz zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und Tagespflegestellen; Einführung einer verpflichtenden Kita-Datenbank

Dazu sagt die Vorsitzende und kitapolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

Kita-Portal:

Kinder haben Anspruch auf eine gute Kinderbetreuung, Eltern brauchen bezahlbare und bedarfsgerechte Kinderbetreuung, um zum Beispiel einer Berufstätigkeit nachgehen zu können. Und, lieber SSW, dabei kann es auch besonders effizient sein, eine Kita auf dem Weg zur Arbeit zu nutzen. Auch wenn sie nicht in der Wohnortgemeinde liegt.

Deswegen ist der Gesetzesentwurf des SSW auch generell vernünftig. Gleichzeitig bedeutet aber die Wahlfreiheit der Eltern auch eine Herausforderung für die Kommunen: Wie schaffe ich ausreichend Plätze? Werden diese dann auch genutzt? Diese Debatte wird zurzeit im Kita-Reformprozess diskutiert.

Meine Damen und Herren,

die Verbesserung von Kita ist insgesamt eine große Herausforderung, denn wir wollen auf der einen Seite möglichst allen Wünschen von allen beteiligten Akteur*innen gerecht werden. Wir haben aber auf der anderen Seite ein knappes Gut zu verteilen. Ihr Anliegen, lieber SSW, sollte meines Erachtens in die Diskussionen zur Kitareform einfließen. Jetzt einen Punkt aus der Gesamtdiskussion zu lösen, macht keinen Sinn.

Allerdings kann unserer Meinung nach das sogenannte Kita-Portal, was ja schon vor einiger Zeit eingeführt wurde und ein wichtiger Teil der digitalisierten Verwaltung ist, nun auch verpflichtend werden. Wenn die Datenbank nicht verpflichtend ist, also nicht von allen Einrichtungen bedient wird, macht sie wenig Sinn und bringt für die Eltern wenig Nutzen.

Die Befürchtung einiger Fachkräfte könnte nun sein, dass die Nutzung der Datenbank im eh schon vollen Arbeitsalltag des Kitapersonals zusätzlichen Mehraufwand bedeutet. Darüber ließe sich streiten. Aber tatsächlich wichtig ist, dass wir im Zuge der Kita-Reform die Leitungskräfte für Verwaltungsarbeit freistellen oder noch besser, das Einstellen von Servicekräften ermöglichen. Damit Erzieher*innen der pädagogischen Arbeit nachgehen können, für die sie ausgebildet sind.

Ich finde es außerdem sehr wichtig, dass wir in unserem Antrag auch die Kindertagespflegepersonen mit einbeziehen. Sie sind ein wichtiger Teil in der Versorgung mit Betreuung für unsere Kleinsten. Ohne sie wäre die Kinderbetreuung im Land schon längst zusammengebrochen.

Wir arbeiten im Kita-Bereich die diversen Herausforderungen nach und nach ab. Die Digitalisierung und auch die verpflichtende Kita-Datenbank sind da keinesfalls die Lösung aller Probleme, aber sie können unterstützend wirken. So kann die Suche der Erziehungsberechtigten nach einem geeigneten Kita-Platz durch die Datenbank vereinfacht werden. Eltern können die unterschiedlichen pädagogischen Konzepte miteinander vergleichen und sich auf einer Plattform gebündelt informieren: Über Inklusion, über Öffnungszeiten und über besondere Angebote wie Nachhaltigkeitskonzepte oder Bio-Lebensmittel.

Und hier schließt sich wieder der Kreis zum Antrag des SSW: Solange wir nicht ausreichende Kapazitäten haben, bleibt die Wahlfreiheit unter verschiedenen Kita-Angeboten doch eher theoretisch.

Lassen Sie mich abschließend festhalten:

Wir werden in dieser Legislaturperiode alles tun, damit das Angebot an Kita-Plätzen steigt und wir mehr Personal in die Kitas bekommen. Und egal, auf was wir uns im Jahr 2019 einigen: Entscheidend ist, dass alle unsere Verabredungen dem Wohle des Kindes dienen sollten.

Danke sehr.

25.04.2018

Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen

09.03.2018

Auf KiTa-Tour im Kreis Pinneberg

Heute habe ich mir zwei Kindertagestätten im Kreis Pinneberg angesehen und an einigen Gesprächsrunden teilgenommen. Es war ein sehr informativer und ereignisreicher Tag. Viele spannende Gespräche, viele engagierte Bürger*innen, viele interessante Räume und Konzepte und viele Kleinkinder, die einen verzaubern.

1. Stop: Katholischer Kindergarten St Michael, Pinneberg

Ein wunderschöner Alt-Kindergarten, mit neuerem Anbau. Im Elementarbereich (Altbau) schienen mir die Räume etwas eng, den Alltag behindert dies aber offenbar nicht. Die Kinder sind viel draußen an der frischen Luft. Hierfür steht ein großes Außengelände zur Verfügung. Einmal die Woche gehen die Erzieher mit den Kindern in den Fahlt, den Wald um die Ecke. Jede Gruppe belegt in Rotation außerdem wöchentlich die Turnhalle zum Toben, Spielen und Tanzen.

Wichtiger Teil der erzieherischen Arbeit ist selbstverständlich die Religionsarbeit. Hier werden Themen aus der Bibel aufgegriffen und in Projektwochen, wie zB der Bibelwoche ver- und bearbeitet. Die Kinder lernen spielerisch, wer Jesus war, wie sein Leben verlief, was es mit Weihnachten, Ostern, Christi Himmelfahrt etc. auf sich hat, aber auch ganz grundsätzliche allgemeingültige Dinge, wie Nächstenliebe, Vertrauen in die Mitmenschen, Struktur, Ordnung und Respekt etc.

Insgesamt war ich sehr beeindruckt: Trotz der klaren katholischen Richtung liegt der Fokus immer zuerst auf dem Kinderwohl. So wundert es mich nicht, dass auch Kinder aus anderen Religionskreisen diese KiTa besuchen und eine sehr harmonische Atmosphäre spürbar ist.

http://www.katholische-kirchengemeinden-pinneberg.de/index07.htm

 

2. Stop: Arbeitsgespräch mit verschiedenen Vertretern zum Thema "Schließung KiTa Osermannweg", Pinneberg

Was mir gleich auffiel: Die Schließung dieser KiTa hat zu einigen Unstimmigkeiten auf den verschiedenen Seiten geführt. An der Gesprächsrunde waren Elternvertreter, Politiker der Grünen Fraktion Pinneberg, Vertreter des ev. Kitawerkes, Presse sowie der Vertreter der Kindertagesstätten aus dem Erzbistum Hamburg beteiligt. Die Stimmung war zunächst angespannt, man konnte aber deutlich spüren, dass alle an einer gemeinsamen Lösung interessiert waren. Als Landtagsabgeordnete konnte ich hier "nur" vermitteln und berichten, was wir in der Jamaika-Koalition zum Thema KiTa beschlossen haben. Ich hoffe, dass ich Mut machen konnte und wünsche vor allem den Pinnebergern Eltern, dass dieser Situation bald eine gute Lösung folgt.

 

3. Stop: KiTa "Hanna Lucas", Wedel

Aufgrund des besonderen Konzeptes, ist diese KiTa nominiert für den "Deutschen Kitapreis 2018". Ich war sehr beeindruckt und hoffe, dass sie die Auszeichnung bekommen werden. Gern lade ich an dieser Stelle dazu ein, für "Hanna Lucas" mitabzustimmen! www.eltern.de/kita-preis

 

UPDATE 10. Mai 2018: "Hanna Lucas" hat den 2. Platz des Deutschen Kitapreises 2018 erlangt. Ich und meine Kollegen aus dem Landtag gratulieren ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg!!! Wir finden das ganz wunderbar :-)

 

http://www.awokitahl.de/

 

4. Stop: Gesprächsrunde zum Thema "Kita-Finanzierung", Wedel

Gemeinsam mit der Kreis-Eltern-Vertretung Pinneberg diskutierte ich über die Möglichkeiten der Kita-Finanzierung, erklärte, was das Land beisteuert und wie wir in der Jamaika-Koalition die Kita-Finanzierung für die kommenden Jahre erleichtern und verbessern wollen. Es war eine sehr nette Runde. Die Mitglieder der Kreis-Eltern-Vertretung Pinneberg scheinen mir sehr engagiert zu sein. Weiter so, kann ich dazu nur sagen. Unsere Kinder sind unsere Zukunft!

 

 

5. Stop: Gesprächsrunde zum Thema "Zukunft der KiTas in Schleswig-Holstein", Wedel

Hier fand eine engagierte Debatte mit Kreis Pinnebergern über die Zukunft der Kindertagesstätten statt. Aus dem Landtag konnte ich berichten, wie die Finanzierung in den kommenden Jahren aussehen wird. Ein Thema, das allen Beteiligten unter den Nägeln brannte, war der Fachkräftemangel. Hier gibt es von allen Seiten noch viel zu tun. Ich habe viele Anregungen und Vorschläge mitgenommen und freue mich darauf, diese in unsere nächsten Überlegungen mit einzubeziehen.

 

 

10.01.2018

KiTa Christianfelde, Bad Segeberg

Heute war ich zu Besuch in der KiTa Christianfelde in Bad Segeberg. Gut, dass unsere Jamaika-Koalition die KiTa's stärkt, denn unsere Kinder sind die beste Investition in unsere Zukunft! Auch in dieser KiTa oder besser in diesem FAMILIENZENTRUM wird das mal wieder deutlich. Ich fand diesen Besuch besonders spannend, da hier so vieles zusammenläuft. Als inklusive KiTa wachsen die Kinder gemeinsam auf, der beste Weg für eine harmonische Zukunft, wie ich finde, denn sie wird geprägt von Respekt, Unterstützung, Gemeinsamkeit und Nächstenliebe. Eine weitere Besonderheit dieser Kita: Sie lebt die Partizipation. Kinder dürfen und sollen an Entscheidungsprozessen teilhaben. So wird außerdem Dekokratie gestärkt. Ein gelungenes Konzept!

URL:http://eka-von-kalben.de/meine-themen/kita/