21.01.2021

KiTas und Schulen geschlossen – wie kann es weitergehen?

 

28.05.2020

Im Gespräch mit Ines Strehlau zum Thema Schule & Kita

Am Donnerstag, den 28.05.2020 haben meine Kollegin und schulpolitische Sprecherin Ines Strehlauf und ich über die aktuelle Situation zu Schul- und Kitaöffnungen berichtet und dabei Fragen der Bürger*innen beantwortet. Hier könnt ihr den Livestream über Facebook abrufen.

 

 

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EKA'S KITA-BLOG

28.05.2020

Im Gespräch mit Ines Strehlau zum Thema Schule & Kita

 

Am Donnerstag, den 28.05.2020 haben meine Kollegin und schulpolitische Sprecherin Ines Strehlauf und ich über die aktuelle Situation zu Schul- und Kitaöffnungen berichtet und dabei Fragen der Bürger*innen beantwortet. Hier könnt ihr den Livestream ...

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27.05.2020

Ein immens wichtiger Schritt für unsere Kinder

Presseinformation Nr. 175.20 / 27.05.2020

Ein immens wichtiger Schritt für unsere Kinder

Zu der heute von der Landesregierung vorgestellten Ausweitung der Kita-Betreuung und des Unterrichts an Schulen sagt die Vorsitzende und kitapolitische Spre...

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06.05.2020

Endlich eine Perspektive für unsere Kinder auf ein bisschen Normalität

Presseinformation Nr. 143.20 / 06.05.2020

Zum heute vorgestellten Vier-Phasen-Modell zur Öffnung der Kitas in Schleswig-Holstein sagt die Vorsitzende und kitapolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

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30.04.2020

Spielplätze öffnen, auch in Corona-Zeiten

Presseinformation Nr. 136.20 / 30.04.2020

Spielplätze öffnen, auch in Corona-Zeiten

Zur Diskussion über die Öffnung der Spielplätze sagt die Vorsitzende und kitapolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalbe...

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30.04.2020

Öffnung der Spielplätze Eine große Herausforderung

Presseinformation Nr. 137.20 / 30.04.2020 

Die Spielplätze werden nun doch am 4. Mai geöffnet. Dazu sagt die Fraktionsvorsitzende Eka von Kalben:

Ich begrüße es, dass endlich etwas für Kinder getan wird. Es wird eine große Herausforderung f...

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28.04.2020

Unterstützung der Familien ist enorm wichtig

Presseinformation Nr. 132.20 / 28.04.2020

Zu der Situation von Familien während der Corona Pandemie sagt die Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein, Eka von Kalben:

Seit knapp sechs Wochen befinden ...

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10.04.2020

9. Kita-Newsletter - Corona und die Folgen

Liebe Kita-Newsletter Abonnent*innen,

wegen der Coronakrise ist vor allem auch in Sachen Kita viel ins Wanken gekommen. Das Arbeitspensum des Sozialministeriums hat sich in den vergangenen Wochen vervielfacht. Größtes Problem und sehr ressource...

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27.03.2020

Eine große Entlastung für alle Eltern

Presseinformation Nr. 097.20 / 27.03.2020 

Zur Einigung des Landes Schleswig-Holstein, der kommunalen Landesverbände, der LAG der freien Wohlfahrtsverbände Schleswig-Holstein und der Landeselternvertretung der KiTas über die Freistellung der ...

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27.02.2020

8. Kita-Newsletter - Die Arbeit geht weiter!

Liebe kitapolitisch Interessierten,

seit meinem letzten Newsletter vor den Ferien ist wieder viel passiert in Sachen Kita-Reform. Das Gesetz ist verabschiedet, nun geht es darum, die Feinheiten zu klären. Zu diesem Zweck arbeitet das Ministerium be...

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29.01.2020

Spiel & Spaß - Besuch der Wabe Kita

Spiel und Spaß war auch dabei, bei meinem heutigen Besuch der Wabe Kita in der Parkstadt PInneberg... das Glück als kitapolitische Sprecherin unterwegs zu sein. Aber natürlich sind wir nicht nur geklettert. Insgesamt gab es einen sehr informativen Au...

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Kategorien:Kitareform2020

17.12.2019

Verabschiedung der Kita-Reform

12.12.2018

Erzieher*innen in Kitas entlasten!

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04.12.2018

Ein Dank an Tagesmütter und -väter

Inhalt:

  1. Mehr Geld für Kitas!
  2. Zwischenbericht Kitareform
  3. FAQ's
  4. Fachkräftebedarf
  5. Leitfaden Naturkindergärten
  6. Minderheiten und Regionalsprachen
  7. Digitalisierung
  8. Kita-Flyer

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Zur PETITION "Abschaffung Kita-Gebühren in Schleswig-Holstein" habe ich heute folgende Stellungnahme abgegeben:

 

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02.11.2018

Bessere Arbeitsbedingungen, mehr Fachkräfte

Zum Kita-Sofortprogramm 2019 sagt die kitapolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

"Wir begrüßen ausdrücklich das Kita-Sofortprogramm des Familienministeriums. Es stellt einen weiteren wichtigen Schritt dar, um die Kita-Qualität zu verbessern, Betreuungsplätze auszubauen und die Kommunen und kreisfreien Städte bei baulichen Maßnahmen zu unterstützen. Viele Kreise haben schon aus dem letzten Programm Gelder bekommen, es liegen aber noch Projekte auf Halde.

Das Geld hat also nicht ausgereicht, sodass die Aufstockung jetzt genau richtig ist. Wir Grünen machen uns vor allem auch für die Lärmschutz-Maßnahmen stark. Diese sind ein wichtiger Baustein für bessere Arbeitsbedingungen, um so Fachkräfte in den Kitas zu halten und den Beruf attraktiver zu machen."

Hintergrund:

Die Richtlinie wird am Montag, den 05.November 2018 veröffentlicht. Gefördert werden Maßnahmen, die ab dem 01 Januar 2018 begonnen wurden. Die Maßnahmen müssen bis zum 31. Oktober 2019 vollständig abgenommen worden sein, die vollständige Abrechnung und damit verbundene Auszahlungen sind bis zum 31. Dezember 2019 möglich.

 

Die Richtlinie ist hier einsehbar.

24.09.2018

Kindern die Chance auf eine glückliche Zukunft geben

Ob die Vorkommnisse in Chemnitz, die paradoxe Beförderung Hans-Georg Maaßens oder die Abholzung des wertvollen Hambacher Forstes – es gibt viele Bundesthemen, die auch uns hier in Schleswig-Holstein bewegen.

Ich war wieder sehr versucht, mein Abgeordnetenwort dafür zu nutzen, zu dem ein oder anderen dieser Themen Stellung zu beziehen. Doch dann wurde mir bewusst, dass die Konzentration auf diese emotional aufwühlenden Themen oftmals dazu führt, dass der Blick für das verloren geht, was gut läuft. Und hier bei uns im Land läuft vieles richtig gut.

So zum Beispiel die Kita-Politik unserer Jamaika-Koalition. Kindertageseinrichtungen sollen Orte der Freude, der Akzeptanz und des Lernens sein. Hier kann der Grundstein für ein gutes Leben gelegt werden. Natürlich darf eine Kita kein Familienersatz sein. Aber nur durch ausreichende Öffnungszeiten kann sichergestellt werden, dass Eltern Arbeit und Familie gut miteinander vereinbaren können.

Zurzeit befinden wir uns mitten im Prozess einer Kita-Reform. Wir wollen Kitas mit klaren Qualitätsstandards und wir wollen ein einheitliches und transparentes Finanzierungsmodell, welches Eltern und Kommunen deutlich entlastet. Insgesamt werden dafür in dieser Legislaturperiode mindestens etwa eine halbe Milliarde Euro zusätzlich in den Kitabereich fließen. Bis zum Frühjahr 2019 läuft der Beteiligungsprozess mit Eltern, Erziehenden, Trägern und Kommunen. Anschließend findet im kommenden Jahr das Gesetzgebungsverfahren statt. Anfang 2020 soll das neue Gesetz dann in Kraft treten. Und die Elternbeiträge deutlich sinken.

Unser Fernziel bleibt die Beitragsfreiheit. Diese darf aber nicht zulasten von Qualität gehen. Schließlich ist es auch unsere Verantwortung, dass es den Kindern in den Kitas gut geht. Dafür ist auch entscheidend, dass wir das Problem des Fachkräftemangels gelöst bekommen. Wir sind davon überzeugt, dass verbesserte Bedingungen und weniger Arbeitsbelastung den Beruf attraktiver machen. Deshalb haben wir die Zahl der Ausbildungsplätze deutlich erhöht. Außerdem haben wir den Quereinstieg und die praxisintegrierte Ausbildung verstärkt.

Eine afrikanische Weisheit besagt, es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen. Wir als Gesellschaft stehen in der Pflicht, Eltern und Erziehende bei dieser so wichtigen Aufgabe zu unterstützen. Um jedem Kind die Chance auf eine glückliche Gegenwart und Zukunft zu geben.

Herzlichst

Ihre Eka von Kalben

20.09.2018

Kinderbetreuung muss dem Wohl des Kindes dienen

Zum heute (20. September 2018) im Sozialausschuss vorgestellten Zwischenbericht zur Kita-Reform sagt die Vorsitzende und kitapolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

Die Landesregierung und die Mitglieder der Projektgruppe sind auf einem sehr guten Weg. Wir werden eine Kita-Reform haben, die alle Kriterien erfüllt, die wir angelegt haben: Mehr Qualität durch mehr Personal, niedrigere Elternbeiträge und eine Entlastung der Gemeinden bei den Kosten.

Auch wenn nicht alle Anwesenden im Sozialausschuss die Projektvorstellung nachvollziehen konnten, wird es in Zukunft eine klare Struktur zur Kitafinanzierung geben. Das Wichtigste ist aber, dass die Kinderbetreuung so ausgerichtet wird, dass sie dem Wohl des Kindes dient.

Die SPD fordert Beitragsfreiheit, die wollen wir perspektivisch auch. Allerdings löst „kostenlos“ nicht alles. Der Fokus muss jetzt erst einmal darauf liegen, gutes und qualifiziertes Personal für die Kitas zu finden. Erzieher*innen sind Mangelware. Es ist gut, dass wir deshalb Ausbildungsplätze schaffen und Möglichkeiten finden, dass alle, die diesen wichtigen Beruf erlernen wollen, es auch können.

Gute Arbeitsbedingungen in unseren Kitas sind auch ein Beitrag gegen den Fachkräftemangel. Unsere Reform ebnet dafür den Weg. Das tut das sogenannte Gute-Kita-Gesetz des Bundes nicht. Viel Sand in die Augen der Eltern, aber keine solide Finanzierung. So kann man keine Politik machen. Das ist durchschaubar. Viel versprechen, aber nicht sagen, wie es bezahlt werden soll. Wir freuen uns über jeden Beitrag des Landes, auch wenn er noch so klein sein mag.

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28.08.2018

KiTa-Qualität: Jeder investierte Euro ist gut eingesetzt!

Zu den heute (28. August 2018) veröffentlichten Ergebnissen des Bertelsmann-Ländermonitorings zum Thema „Frühkindliche Bildung“ sagt die kitapolitische Sprecherin und Vorsitzende der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

Wir freuen uns, dass sich eine leichte Verbesserung bei der Qualität der Kitas bei uns in Schleswig-Holstein abzeichnet. Die Ergebnisse der Bertelsmann-Studie sind uns aber vor allem Ansporn, uns weiterhin für eine flächendeckende Qualitätssteigerung im Bereich Kita einzusetzen. Der Versorgung der Kleinsten und Kleinen in Schleswig-Holstein muss eine hohe Priorität eingeräumt werden. Dazu werden wir uns auch weiterhin mit unseren Kolleg*innen auf der Kommunalebene austauschen.

Neben dem Land muss auch der Bund tätig werden und den Ausbau der Kitas sowie die Verbesserung der Kita-Qualität finanziell unterstützen. 2019 werden wir in Schleswig-Holstein 384 Millionen Euro in den Kita-Bereich investieren und jeder Euro ist gut eingesetzt.

03.07.2018

Haushaltsentwurf 2019

Zum heute (3. Juli 2018) von Finanzministerin Monika Heinold vorgestellten Haushaltsentwurf 2019 sagt die Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

Ich freue mich, dass die Landesregierung unseren Schwerpunkt auf der Bildungspolitik so konsequent fortführt. Hier wird geklotzt, nicht gekleckert! Schon 2018 hat Jamaika 890 Lehrkräfte mehr zur Verfügung gestellt, als es der Stellenabbaupfad vorsah; 2019 werden es noch einmal 673 mehr. Auch in die Kitas fließen nochmals 40 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Ich glaube, durch nichts sichern wir die Zukunft unseres Landes so gut wie durch die Ausbildung unserer Kinder.

Mit dem aufgestockten Arbeitsmarktprogramm sorgen wir für eine gute Integration der geflüchteten Menschen in unserem Land. Mit ihrem humanitären und lösungsorientierten Fokus in der Integrationspolitik setzt sich Jamaika wohltuend ab von der irren Debatte zwischen CDU und CSU im Bund, bei der sich längst alles nur noch um Grenzschutz dreht und wo die Lager stehen sollen, in denen man die Menschen einpfercht.

28.05.2018

Schleswig-Holstein geht große Schritte in die richtige Richtung

Zur heute (28. Mai 2018) erschienenen Bertelsmann-Studie zum Thema Kita-Gebühren sagt die Vorsitzende und kitapolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

Dass Familien in Schleswig-Holstein bundesweit die höchsten Kita-Gebühren zu tragen haben, haben wir schon lange geahnt. Die Bertelsmann-Studie hat uns das jetzt noch einmal schwarz auf weiß gezeigt. Als Jamaika-Koalition haben wir deshalb beschlossen, die Kita-Beiträge zu deckeln und die Eltern in Schleswig-Holstein mit 60 Millionen Euro bei den Gebühren zu entlasten.

Bei uns wird die Entlastung der Eltern aber nicht auf Kosten der Qualität in den Kitas gehen. Damit die Einrichtungen weiterhin einen guten Personalschlüssel sowie hohe Qualitätsstandards gewährleistet können, werden wir zusätzlich 70 Millionen Euro in die Aufrechterhaltung der Qualität der Kita-Betreuung investieren und die Kommunen mit 50 Millionen Euro entlasten.

Diese Mittel sind dringend nötig, um weitere Erzieher*innenstellen zu schaffen und den Beruf der Erzieher*in durch bessere Arbeitsbedingungen wieder attraktiver zu machen.

Durch die Entlastung der Eltern bei den Gebühren und die gleichzeitige Investition in die Qualität gehen wir somit in Schleswig-Holstein große Schritte in die richtige Richtung.

23.05.2018

Hürden für Waldkindergärten abbauen

Zu der heutigen (23. Mai 2018) Anhörung von Sozialausschuss und Umweltausschuss zu den Änderungen im Landeswaldgesetz bezüglich der Waldkindergärten sagt die kitapolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

Die heutige Anhörung hat verdeutlicht, dass die Änderung des Landeswaldgesetzes zwar ein Schritt in die richtige Richtung ist, aber nur ein erster Schritt sein kann, weil die bestehenden Probleme beim Baurecht nicht gelöst werden. Zu unserem Ziel, das familienfreundlichste Bundesland zu werden, gehört, dass wir an allen Stellen mögliche Hürden für Waldkindergärten abbauen. Wir werden uns deshalb in der Jamaika-Koalition für einen Klarstellungserlass, den das Innenministerium zum Baurecht erlassen kann, einsetzen.

25.04.2018

Reform der Kita-Gesetzgebung in Schleswig-Holstein

Herr Minister Garg,

die Neuordnung der Kita-Gesetzgebung ist ja schon eine Mammutaufgabe an sich. Da waren Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicherlich nicht begeistert, als wir Sie letztes Jahr im Juli auch noch um einen schriftlichen Bericht darüber gebeten haben.

Aber die Mühe hat sich definitiv gelohnt. Ich kann sagen: der vorliegende Bericht übertrifft meine Erwartungen deutlich. Er macht deutlich, wie komplex die Lage um die Kinderbetreuung ist. Die Problemanalyse ist sehr ausführlich. Und es werden verschiedene Lösungsvorschläge gemacht. Das hatte ich so nicht erwartet und dafür möchte ich mich als erstes bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken.

Ich danke der Regierung für den guten Prozess, den sie für die große Kita-Reform in 2020 eingeläutet hat – der alle Beteiligten schon jetzt zusammen bringt. Vor allem begrüße ich, dass auch Praktikerinnen und Praktiker mit einbezogen werden. Denn es ist enorm wichtig, dass auch diejenigen zu Wort kommen, die jeden Tag mit Kindern arbeiten.

Dass Ihnen, liebe SPD, das alles nicht konkret genug ist, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn Sie sich ansehen, an welcher Stelle wir im Reformprozess stehen, dann ist doch klar, dass aktuell nur verschiedene Lösungsvorschläge skizziert werden können.

Den Rahmen haben wir ja mit dem Koalitionsvertrag schon festgezurrt. Die Details werden nun in den verschiedenen Runden mit den kommunalen Spitzenverbänden, den Kita-Trägern und den Eltern ausgearbeitet.

Ich glaube, es gibt große Einigkeit hier im Haus, dass wir eine wirklich gute Kinderbetreuung in Schleswig Holstein brauchen – zum Beispiel um dem Fachkräftemangel Herr zu werden.

Das hochgesteckte Ziel der Jamaika-Koalition, das familienfreundlichste Bundesland zu werden, ist eine riesige Herausforderung. Und daran müssen Land und Kommunen gemeinsam arbeiten.

Der Bedarf steigt aus verschiedensten Gründen. Und eines können wir auch erkennen: Wenn ein Ort ausreichende Ganztagsbetreuung für Kinder anbietet und diese auch bezahlbar ist, dann ziehen junge, berufstätige Familien dort auch hin – und erhöhen unter Umständen den Bedarf weiter.

Wie wir im Bericht sehen können, ist schon viel geschehen, seit der Rechtsanspruch auch für den U3-Bereich eingeführt wurde. Die Vorgängerregierung hat im Rahmen der Beschränkungen als Konsolidierungsland schon viel erreicht.

Und unsere neue Koalition – die ja gar nicht mehr so neu ist – setzt mit unserem Koalitionsvertrag und der vereinbarten Neuordnung der Kita-Gesetzgebung hier einen deutlichen Schwerpunkt. Inhaltlich wie monetär. Auch die Vereinbarungen mit den Kommunen im Januar setzen ein deutliches Zeichen.

Schleswig-Holstein hat im Ausbau schon viel erreicht. Um nur mal ein Beispiel zu nennen, wie sich das Angebot verändert hat: 2012 hatten nur 33% der Kitas nach halb fünf noch geöffnet. 2017 waren es bereits 60%. Das ist ein guter Schritt hin zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Diese Regierung wird den Ausbau weiter voranbringen. Und auch die entsprechende Bedarfsplanung verbessern.

Aber der Kita-Ausbau geht nur mit Menschen. Geld erzieht keine Kinder. Und ein Unterbringungsplatz bedeutet nicht automatisch, dass alle Förderungsbedarfe für ein Kind gedeckt sind.

Und deshalb geht es an dieser Stelle auch darum, dass Menschen, die sich der frühkindlichen Bildung widmen, gestärkt werden. Pädagoginnen und Pädagogen genauso, wie gut ausgebildete Kindertagespflegepersonen. Oder Tageseltern, wie man gemeinhin sagt.

Es geht darum, diese Menschen so zu stärken, dass sie ihr Engagement wirklich ausleben können. Und es geht darum, den Beruf der Erzieherin oder des Erziehers so attraktiv zu gestalten, dass viele junge Menschen Lust haben, ihn auszuüben. Es geht also auch um gute Arbeit in den Kitas und der Tagespflege.

Von 2016 bis 2017 ist die Zahl der Erziehenden in Kitas um 6% gestiegen. Trotzdem können manche Kitas wegen Personalmangels nicht geöffnet werden. Diesem Thema werden wir uns also noch einmal gesondert zuwenden müssen.

Und es ist bewusst nicht Thema dieses Berichtes, weil es hier um die Kitagesetzgebung geht.

Kommen wir noch einmal zum Thema Kitafinanzierung: Erstens: Das derzeitige System ist unübersichtlich und bürokratisch: jeder Kreis, jede Kommune hat unterschiedlich Vereinbarungen. Die Kreiszuschüsse schwanken zwischen 69 und 561 Euro je Kind.

Die Abrechnung im Bereich Inklusion, die Sozialstaffel, die Elternbeiträge… – wir befinden uns im Kitafinanzierungsdschungel.

Und das schadet auch der Qualität, weil es uns nämlich daran hindert, ausreichend Personal zu finden. Z.B. wenn das Geld so spät bei den Trägern ankommt, dass sie immer nur befristet einstellen können.

Zweitens: Das derzeitige System ist unterfinanziert. Das betrifft sowohl die kommunale als auch die Landesebene. Und ein Satz an den Bund: Wer in dieser Situation Ganztagschulbetreuung fordert, soll sie auch zahlen. Inhaltlich wäre sie richtig.

Drittens: Das derzeitige System produziert zu hohe Elternbeiträge. Zum Beispiel in meinem Dorf müssen Eltern für einen Krippenplatz 450 Euro bezahlen. Im benachbarten Hamburg 191 Euro. Das ist schon ein deutlicher Unterschied für junge Familien.

Viertens: Das derzeitige System setzt zu wenige Qualitätsstandards fest. Wobei wir an dieser Stelle vor einem Dilemma stehen, wenn wir die Standards festschreiben, wie es auf Seite 39 zur frühkindlichen Bildung beschrieben ist.

– Ich zitiere mit der Erlaubnis des Präsidenten –

„Diese Vorgaben [also die Qualitätsstandards] müssen dem wissenschaftlichen Stand entsprechen, objektiv prüfbar sein, die Trägerautonomie wahren und Überreglementierungen vermeiden.“

Das ist schwierig: Auf der einen Seite wollen wir nicht reglementieren. Und auf der anderen Seite wollen wir mehr Standards für Räume, Verpflegung und Ausfallzeiten von Mitarbeiter*innen etc. Das kann zu Widersprüchen führen.

Ich kann natürlich nicht alle Themen, die der Bericht beinhaltet, hier auch ausführen.

Und zu jedem einzelnen müssen wir sehr kurzfristig miteinander ins Gespräch kommen: Zum Fachkräfteausbau und der Erzieherinnenausbildung, zur Inklusion und Integration, zu Fragen der Tagespflege und Ganztagsschulen etc.

Liebe SPD, lassen Sie mich abschließend noch ein paar Worte zu Ihrem Antrag sagen.

Sie fordern, dass die Kindertagesbetreuung beitragsfrei sein soll. Wie das finanziert werden soll, verraten Sie allerdings nicht.

Wir sind uns innerhalb der Koalition einig, dass wir die Kita-Eltern stärker entlasten müssen. Und – anders als Sie – haben wir dafür ein konkretes Finanzierungskonzept: Wir haben 60 Millionen Euro eingeplant, um die Elternbeiträge zu deckeln.

Dass diese 60 Millionen Euro nicht für die komplette Beitragsfreiheit ausreichen, ist uns klar. Anders wäre es schöner, aber als Haushaltskonsolidierungsland können wir uns das aktuell nicht leisten. Wir sind uns aber einig, liebe SPD, dass auch unser Fernziel die komplette Beitragsfreiheit bleibt. Klar ist für uns Grüne auch, dass die Eltern-Entlastung nicht nur die Höchstbeiträge senken muss, sondern auch von unten wirken muss.

Deshalben werden wir die Sozialstaffelregelungen landesweit vereinheitlichen und verbessern. Das „Kita-Geld“ werden wir erst durch die Neuregelung der Elternbeiträge ablösen und nicht vorher schon einstellen.

Sie fordern, liebe SPD, dass die Kommunen beim Ausbau der Kindertagesbetreuung unterstützt werden. Ich kann Ihnen versprechen: Das kommt! Wir haben neben den Betriebskostenzuschüssen, die das Land zahlt, 50 Millionen Euro zur Entlastung der Kommunen eingeplant. Und im Januar schon 15 Millionen vorgezogen.

Sie fordern weiter, liebe SPD, dass die Qualitätsstandards erhalten bleiben. Inhaltlich bin ich da bei Ihnen. Und ich wünsche mir eher mehr.

Selbstkritisch muss man allerdings sagen, dass unsere vielen Sonderprogramme nicht gerade dazu beigetragen haben, dass das Kita-Finanzierungssystem einfacher geworden ist. Das sind Sonderprogramme zu Familienzentren, Sprachbildung, pädagogischer Fachberatung… – nur um mal drei zu nennen. Das war in der Konsolidierungssituation so notwendig, sollten wir aber zukünftig anders bündeln.

Es ist richtig, dass unsere Regelungen zur Kindertagespflege reformbedürftig sind. Weil sich der Veränderungsprozess der Kindertagespflege von einer familienähnlichen Art der Betreuung hin zu einem „verberuflichten“ Setting (noch) nicht in unseren landesrechtlichen Vorschriften widerspiegelt.

Aber auch diese Baustelle wird in dem vorliegenden Bericht identifiziert und auch diese Baustelle werden wir im Rahmen der Neuordnung der Kita-Gesetzgebung angehen.

Meine Damen und Herren, lassen Sie mich mit einer afrikanischen Weisheit enden: Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen.

Wir als Gesellschaft stehen in der Pflicht, Eltern und Erziehende bei dieser so wichtigen Aufgabe zu unterstützen. Um jedem Kind die Chance auf eine glückliche Gegenwart und Zukunft zu geben.

Landtagsrede vom 25.04.2018 - Es gilt das gesprochene Wort

09.03.2018

Auf KiTa-Tour im Kreis Pinneberg

Heute habe ich mir zwei Kindertagestätten im Kreis Pinneberg angesehen und an einigen Gesprächsrunden teilgenommen. Es war ein sehr informativer und ereignisreicher Tag. Viele spannende Gespräche, viele engagierte Bürger*innen, viele interessante Räume und Konzepte und viele Kleinkinder, die einen verzaubern.

1. Stop: Katholischer Kindergarten St Michael, Pinneberg

Ein wunderschöner Alt-Kindergarten, mit neuerem Anbau. Im Elementarbereich (Altbau) schienen mir die Räume etwas eng, den Alltag behindert dies aber offenbar nicht. Die Kinder sind viel draußen an der frischen Luft. Hierfür steht ein großes Außengelände zur Verfügung. Einmal die Woche gehen die Erzieher mit den Kindern in den Fahlt, den Wald um die Ecke. Jede Gruppe belegt in Rotation außerdem wöchentlich die Turnhalle zum Toben, Spielen und Tanzen.

Wichtiger Teil der erzieherischen Arbeit ist selbstverständlich die Religionsarbeit. Hier werden Themen aus der Bibel aufgegriffen und in Projektwochen, wie zB der Bibelwoche ver- und bearbeitet. Die Kinder lernen spielerisch, wer Jesus war, wie sein Leben verlief, was es mit Weihnachten, Ostern, Christi Himmelfahrt etc. auf sich hat, aber auch ganz grundsätzliche allgemeingültige Dinge, wie Nächstenliebe, Vertrauen in die Mitmenschen, Struktur, Ordnung und Respekt etc.

Insgesamt war ich sehr beeindruckt: Trotz der klaren katholischen Richtung liegt der Fokus immer zuerst auf dem Kinderwohl. So wundert es mich nicht, dass auch Kinder aus anderen Religionskreisen diese KiTa besuchen und eine sehr harmonische Atmosphäre spürbar ist.

http://www.katholische-kirchengemeinden-pinneberg.de/index07.htm

 

2. Stop: Arbeitsgespräch mit verschiedenen Vertretern zum Thema "Schließung KiTa Osermannweg", Pinneberg

Was mir gleich auffiel: Die Schließung dieser KiTa hat zu einigen Unstimmigkeiten auf den verschiedenen Seiten geführt. An der Gesprächsrunde waren Elternvertreter, Politiker der Grünen Fraktion Pinneberg, Vertreter des ev. Kitawerkes, Presse sowie der Vertreter der Kindertagesstätten aus dem Erzbistum Hamburg beteiligt. Die Stimmung war zunächst angespannt, man konnte aber deutlich spüren, dass alle an einer gemeinsamen Lösung interessiert waren. Als Landtagsabgeordnete konnte ich hier "nur" vermitteln und berichten, was wir in der Jamaika-Koalition zum Thema KiTa beschlossen haben. Ich hoffe, dass ich Mut machen konnte und wünsche vor allem den Pinnebergern Eltern, dass dieser Situation bald eine gute Lösung folgt.

 

3. Stop: KiTa "Hanna Lucas", Wedel

Aufgrund des besonderen Konzeptes, ist diese KiTa nominiert für den "Deutschen Kitapreis 2018". Ich war sehr beeindruckt und hoffe, dass sie die Auszeichnung bekommen werden. Gern lade ich an dieser Stelle dazu ein, für "Hanna Lucas" mitabzustimmen! www.eltern.de/kita-preis

 

UPDATE 10. Mai 2018: "Hanna Lucas" hat den 2. Platz des Deutschen Kitapreises 2018 erlangt. Ich und meine Kollegen aus dem Landtag gratulieren ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg!!! Wir finden das ganz wunderbar :-)

 

http://www.awokitahl.de/

 

4. Stop: Gesprächsrunde zum Thema "Kita-Finanzierung", Wedel

Gemeinsam mit der Kreis-Eltern-Vertretung Pinneberg diskutierte ich über die Möglichkeiten der Kita-Finanzierung, erklärte, was das Land beisteuert und wie wir in der Jamaika-Koalition die Kita-Finanzierung für die kommenden Jahre erleichtern und verbessern wollen. Es war eine sehr nette Runde. Die Mitglieder der Kreis-Eltern-Vertretung Pinneberg scheinen mir sehr engagiert zu sein. Weiter so, kann ich dazu nur sagen. Unsere Kinder sind unsere Zukunft!

 

 

5. Stop: Gesprächsrunde zum Thema "Zukunft der KiTas in Schleswig-Holstein", Wedel

Hier fand eine engagierte Debatte mit Kreis Pinnebergern über die Zukunft der Kindertagesstätten statt. Aus dem Landtag konnte ich berichten, wie die Finanzierung in den kommenden Jahren aussehen wird. Ein Thema, das allen Beteiligten unter den Nägeln brannte, war der Fachkräftemangel. Hier gibt es von allen Seiten noch viel zu tun. Ich habe viele Anregungen und Vorschläge mitgenommen und freue mich darauf, diese in unsere nächsten Überlegungen mit einzubeziehen.

 

10.01.2018

KiTa Christianfelde, Bad Segeberg

Heute war ich zu Besuch in der KiTa Christianfelde in Bad Segeberg. Gut, dass unsere Jamaika-Koalition die KiTa's stärkt, denn unsere Kinder sind die beste Investition in unsere Zukunft! Auch in dieser KiTa oder besser in diesem FAMILIENZENTRUM wird das mal wieder deutlich. Ich fand diesen Besuch besonders spannend, da hier so vieles zusammenläuft. Als inklusive KiTa wachsen die Kinder gemeinsam auf, der beste Weg für eine harmonische Zukunft, wie ich finde, denn sie wird geprägt von Respekt, Unterstützung, Gemeinsamkeit und Nächstenliebe. Eine weitere Besonderheit dieser Kita: Sie lebt die Partizipation. Kinder dürfen und sollen an Entscheidungsprozessen teilhaben. So wird außerdem Dekokratie gestärkt. Ein gelungenes Konzept!

URL:https://eka-von-kalben.de/kita/